KIKI – Kirche für Kinder

Früher sagten Kinder, wenn etwas sehr leicht zu machen war: „Das ist doch kiki!“ Dieses Wortspiel ist von der Katholischen Stadtkonferenz aufgegriffen worden, und es entstand die Aktion Kirche für Kinder, KIKI.

Der Hintergrund dieser Aktion ist der 3. Armutsbericht der Bundesregierung sowie die aktuelle Situation in Gelsenkirchen. So leben in Deutschland im Durchschnitt 20 % der Kinder unter der Armutsgrenze. In Gelsenkirchen sind es sogar 25 %! Materielle Armut bedeutet oft mangelnde gesellschaftliche Teilhabe, schlechte Bildungschancen und Zukunftsaussichten.

KIKI möchte nun leicht, schnell und unbürokratisch dort Hilfe leisten, wo die sozialen Netzwerke und Sicherungssysteme versagen. Dafür soll intensiv mit Schulen und Kindergärten, aber auch mit vielen anderen Institutionen zusammen gearbeitet werden. Erste Projekte sind schon erfolgreich angelaufen. So werden z.B. schon für einen bestimmten Zeitraum Hausaufgabenbetreuungen finanziert. Wichtig hierbei ist auch die Nachhaltigkeit der finanzierten Maßnahmen, die den Kindern bessere Chancen für die Zukunft ermöglichen soll.

Weitere Informationen über das Projekt KIKI können Sie dem Flyer (PDF) und der Kooperationsvereinbarung zwischen der GGS/dem Familienzentrum Im Brömm und KIKI (PDF) entnehmen.